Donnerstag, 5. März 2020

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."

KönigsImpulse

März 2020

Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten.
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„Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen,
wird am Ende beides verlieren.
"
Benjamin Franklin
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    Liebe Leser,
wie Ihr vielleicht wisst, mache ich alle 14 Tage Psychotherapiestunden in der Justizvollzugsanstalt. Neulich sagte ein Gefangener – auch zu meiner Überraschung „Wissen Sie, Herr König, in gewisser Weise bin ich dankbar, dass ich hier im Knast sitze. Hier sind die Abläufe klar. Ich weiß an jedem Tag, was mich erwartet. Deshalb habe ich Zeit, mir wirklich Gedanken zu machen. Ich denke über mein Leben nach. Über das, was war. Und über das, was ich, wenn ich draußen bin, anders machen werde.“
Mich hat das so angesprochen, dass ich dachte: „Poahh! Der hat’s verstanden.“ Denn vor dem Tun kommen das Denken und das Abwägen. Das wäre pfiffig bei wichtigen Angelegenheiten. Und wenn die Entscheidungen getroffen sind, wenn die Werte und die Richtung klar sind, wird Raum für spontanes Gestalten frei.
Auch aus diesem Grund empfehle ich jedem, sich täglich regelmäßig Zeit frei und unverplant zu lassen. Diese freie Zeit – gewissermaßen die Zeit der Freiheit – ist der Spielraum. Um aus dem Trott zu fallen. Um sich in diesem Freiraum zu besinnen. Oder um sich Neues auszudenken und Erfindungsgeist zu aktivieren.
Nur zu. Das Einzige, was Du brauchst, ist Zeit.
Manchmal jedoch führen Denken und Abwägen zur Unfreiheit. Dann vor allem, wenn das Denken zum Grübeln wird. Wenn in endlosen Gedankenschleifen die Überlegungen durchs Gehirn wabern. Nicht umsonst greifen viele Psycho-Ratgeber diesen Punkt auf, und empfehlen, die Gedanken bewusst zu lenken. Sich lebensvoll zum Leben auszurichten.

Hast Du das mal versucht? Oder bist Du geübt darin? Ich finde, das ist ganz schön anspruchsvoll. Am Leichtesten fällt es mir noch, meine Gedanken und meine Gefühle auf Schönes zu lenken. Dann lächle ich und freue mich. In solcher Verfassung lassen sich die besseren Entscheidungen treffen.
Wenn Dir das bewusste Lenken oder Weglegen von Bandwurmgedanken nicht gelingt – besonders abends, wenn Du schlafen möchtest -  dann empfehle ich folgende Übung :

Der Extra-Tipp von Gunter König:

Aktiviere Deinen Forschergeist. Versuche den Augenblick zu erhaschen, an dem Wach-sein und Schlafen sich treffen.


Ich wünsche Dir den Mut und die Willensstärke, Dir die Freiräume zum Nachdenken und Sinnieren zu nehmen. Und wenn Du den Punkt, an dem sich Wachsein und Schlaf trennen, gefunden hast: Erzähle mir davon. Ich bin neugierig darauf, wie Du ihn erlebt hast.

Herzlich grüßt mit Freude
Dein Gunter König





Donnerstag, 27. Februar 2020

"Freiheit heißt Verantwortung. Deshalb wird sie von den meisten Menschen gefürchtet."

KönigsImpulse

Februar 2020

Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten. 
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 "Freiheit heißt Verantwortung. Deshalb wird sie von den 
  meisten Menschen gefürchtet." George Bernard Shaw

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Liebe Freunde,
das Thema Freiheit hat mich verlockt. Das habe ich als Erstes aus der 
Wundertüte der Themen herausgezogen, die Ihr als Anregung für dieses Jahr 
gegeben habt. Nochmals herzlichen Dank für diese Impulse.  

Beim Sinnieren über die Freiheit, über das Frei-Sein, über Freimut und 
Freigeist, über Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit komme ich etwas ins
Schlingern. Denn: Das Thema ist so weit. Ich frage mich, welche Tönung, 
welche Facette reizt mich?  

Freiheit heißt für mich: Jenseits vom Muß.  

Freiheit bedeutet, nicht in der Spur zu bleiben. Nicht auf festgelegten Schienen
rollen, sondern seinen eigenen Weg festlegen und gehen. Denn gleich neben
den Gleisen liegen die Freiheit und das Glück. Wer nicht nur funktioniert, 
sondern selbst wählt, hat die Chance auf mehr Freude.
 
Ich kann also lächelnd feststellen, dass die Chance, glücklicher zu sein, größer 
ist, wenn ich etwas neben der Spur bin… 

Die politische Dimension der Freiheit erscheint mir zu groß für den
Königsimpuls. Deshalb habe ich mich nach einigem Nachdenken dazu
entschlossen, die Freiheit „bröckelesweise“ anzugehen. Und ich möchte Dich
ermuntern, Dir auch ein paar Gedanken dazu zu machen. Denn solche 
Erkenntnisse sind Schätze, die Wirkung zeigen. 

Deshalb will ich heute Fragen stellen.
 
  • Wann empfindest Du Dich frei? Ist dieses Gefühl an Menschen, Räume oder an ein bestimmtes Tun geknüpft? Wie fühlt sich Freiheit, frei sein, für Dich an? 
  • Wo und wann fühlst Du Dich unfrei? Wie macht sich das bei Dir bemerkbar? Wie reagierst Du darauf?
  • Was schätzt Du an Freiheit? 
  • Wieso streben alle dahin – angeblich? 
  • Wann warst Du so frei, Dir etwas herauszunehmen? Wie hast Du Dich danach gefühlt? Hatte es Konsequenzen?
  • Wo spürst Du die Grenze Deiner Freiheit?
Welche Fragen zur Freiheit bewegen Dich? Ich hoffe sehr auf Resonanzen! 

Der Extra-Tipp von Gunter König:

Wo möchtest Du freier werden? Überlege, wie Du mehr Freiheit in diesen
Bereich Deines Lebens bringen kannst. Nähere Dich dieser Freiheit in
kleinen Schritten. Übe. Übe, immer wieder neu!

Herzlich grüßt mit Freude
Dein Gunter König 
 

 

Montag, 27. Januar 2020

Danke! Dankeschön!

KönigsImpulse

Januar 2020

 

Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten.
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 Danke ! Dankeschön !

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Liebe Freunde,
 
diese Rückmeldung hat mich beflügelt. Was für ein Start ins neue Jahr, was für

ein Beginn des neuen Jahrzehnts! 

Ich freue mich, wenn ich Resonanz auf meine Impulse bekomme. Deshalb an

dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die sich die Zeit nehmen und mir antworten. 

Erinnerst Du Dich noch an den Bohnen-KönigsImpuls im Herbst? An den

freundlichen alten Herrn, der seine Bohnen im Laufe eines Tages von einer
Manteltasche zur anderen wandern lässt? Diese Geschichte hat die Schreiberin
des Briefes mit ihren Kollegen geteilt. Sie hat auch gleich noch passende
Säckchen mit Bohnen verschenkt. In dem Büro ist die Sache mit den Bohnen
mittlerweile zum „Running Gag“ geworden. Die Kollegen scherzen, weisen sich
gegenseitig auf Bohnenmomente hin oder fordern kokett: „Das ist doch eine Bohne 
wert, nicht wahr?“
Sie achten darauf, dass die Bohnen wandern, dass Glück und Freude sich vermehren. 

Ich war berührt und gerührt. Über die Worte und auch über den Aufwand, den

sich die Leserin gemacht hat: 

Wie viel Glücksmomente in diesen Wochen mit den mittlerweile 300 Bohnen,

die diese Frau verschenkt hat, wahrgenommen wurden. Vielleicht rollt eine 
Welle der Freude über das große Alltagsmeer, von der wir gar nichts wissen? 

Ich habe den Brief zum Anlass genommen, noch einmal das Jahr der Freude

nachklingen zu lassen. 

Womit hast Du Freude verschenkt? 


Wie, wann und wo klingt Freude des letzten Jahres in Dir nach? 😊


…und heute?

 
Wo und wann und wie freust Du Dich? 


Wo und wann nimmst Du Dir Zeit dazu? 


Der Extra-Tipp von Gunter König: 

Was ist Dir wichtig? Willst Du vor allem Ergebnisse sehen oder willst Du Dich auf Beziehungen einlassen?

Das Entscheidende für Begegnungen, für Beziehungen – und damit 

auch für Freude -  ist Zeit. 

Ich wünsche Dir gute Anfänge und gutes Gelingen im neuen Jahr. Wenn Du Lust hast, die Themen, die Dir durch den Kopfgehen, mit mir zu besprechen – gerne. Du weißt ja, ich freue mich auf gute Gespräche.


Herzlich grüßt mit Freude

Dein Gunter König