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Donnerstag, 27. Februar 2020

"Freiheit heißt Verantwortung. Deshalb wird sie von den meisten Menschen gefürchtet."

KönigsImpulse

Februar 2020

Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten. 
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 "Freiheit heißt Verantwortung. Deshalb wird sie von den 
  meisten Menschen gefürchtet." George Bernard Shaw

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Liebe Freunde,
das Thema Freiheit hat mich verlockt. Das habe ich als Erstes aus der 
Wundertüte der Themen herausgezogen, die Ihr als Anregung für dieses Jahr 
gegeben habt. Nochmals herzlichen Dank für diese Impulse.  

Beim Sinnieren über die Freiheit, über das Frei-Sein, über Freimut und 
Freigeist, über Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit komme ich etwas ins
Schlingern. Denn: Das Thema ist so weit. Ich frage mich, welche Tönung, 
welche Facette reizt mich?  

Freiheit heißt für mich: Jenseits vom Muß.  

Freiheit bedeutet, nicht in der Spur zu bleiben. Nicht auf festgelegten Schienen
rollen, sondern seinen eigenen Weg festlegen und gehen. Denn gleich neben
den Gleisen liegen die Freiheit und das Glück. Wer nicht nur funktioniert, 
sondern selbst wählt, hat die Chance auf mehr Freude.
 
Ich kann also lächelnd feststellen, dass die Chance, glücklicher zu sein, größer 
ist, wenn ich etwas neben der Spur bin… 

Die politische Dimension der Freiheit erscheint mir zu groß für den
Königsimpuls. Deshalb habe ich mich nach einigem Nachdenken dazu
entschlossen, die Freiheit „bröckelesweise“ anzugehen. Und ich möchte Dich
ermuntern, Dir auch ein paar Gedanken dazu zu machen. Denn solche 
Erkenntnisse sind Schätze, die Wirkung zeigen. 

Deshalb will ich heute Fragen stellen.
 
  • Wann empfindest Du Dich frei? Ist dieses Gefühl an Menschen, Räume oder an ein bestimmtes Tun geknüpft? Wie fühlt sich Freiheit, frei sein, für Dich an? 
  • Wo und wann fühlst Du Dich unfrei? Wie macht sich das bei Dir bemerkbar? Wie reagierst Du darauf?
  • Was schätzt Du an Freiheit? 
  • Wieso streben alle dahin – angeblich? 
  • Wann warst Du so frei, Dir etwas herauszunehmen? Wie hast Du Dich danach gefühlt? Hatte es Konsequenzen?
  • Wo spürst Du die Grenze Deiner Freiheit?
Welche Fragen zur Freiheit bewegen Dich? Ich hoffe sehr auf Resonanzen! 

Der Extra-Tipp von Gunter König:

Wo möchtest Du freier werden? Überlege, wie Du mehr Freiheit in diesen
Bereich Deines Lebens bringen kannst. Nähere Dich dieser Freiheit in
kleinen Schritten. Übe. Übe, immer wieder neu!

Herzlich grüßt mit Freude
Dein Gunter König 
 

 

Dienstag, 5. Mai 2015

Sei bei Dir selbst, und das Leben gelingt!



KönigsImpulse im Mai 2015

Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten.


                                           Sei bei Dir selbst, und das Leben gelingt!       Gunter König

Guten Tag!
Wenn die Luft raus ist, können Sie so viel auf die Tasten des Akkordeons drücken, wie sie wollen: Sie hören keinen Ton. Selbst wenn die Finger behände die richtige Tonfolge drücken. Die Musik ist zu Ende, wenn der Korpus zusammen gepresst ist. Ausgespielt!
Das Bild der Quetschkommode kam mir in den Sinn, als ich mir in diesen Tagen Gedanken zu den Mai-Impulsen machte. Ich wollte über Ehrgeiz schreiben.
Meine Einfälle sprudelten munter: Was sagt Ehrgeiz im Wortsinn – geizen mit der Ehre oder gar den Geiz ehren? Eine spannende Verbindung des  schönen Wortes „Ehre“ mit dem unbequemen Begriff „Geiz“ – die Schöne und das Biest. Doch ich merkte: Zugepresst bin ich wie ein Akkordeon, dem die Luft ausgegangen ist.
Es dauerte noch einige Gedankenpurzelbäume, bis ich anerkannte: „Die Luft war raus!“
Logo, wer ganz in der Arbeit aufgeht, verliert das Gespür für sich.
Das ist hilfreich fürs Tun und oft auch ein schönes Gefühl, wenn die Arbeit wie von selbst von der Hand geht. 

Doch wo ist die Grenze zum automatischen Abfertigen, weil die Kräfte erschöpft sind.
Dem, den es betrifft, fällt das oft zuletzt auf. Hinweise, die darauf hindeuten, sind bei manchen schlechte Laune oder Reizbarkeit.
Das Bild der Quetschkommode zeigt nicht nur den gedrückten Zustand, es weist auch den Lösungsweg: Möchte ich Töne, so brauche ich Luft!
Luft holen. Atmen. Im Rhythmus des Lebens bleiben. Die Fülle wahrnehmen und genießen. Inne halten, wieder bei sich sein.
So einfach! So schwer!
Bis etwas einfach gelingt, braucht es viel Übung.
Deshalb nochmal in Kürze die Schritte:
1.  Merken, was im Augenblick ist.
2.  Benennen.
3.  Wenn der augenblickliche Zustand benannt ist, nehmen Sie Abstand. Innerlich einen Schritt zurück treten und auf sich schauen. Sich auf das Atmen konzentrieren und so Luft und Raum bekommen.
4.  Wer über das Atmen wieder im Augenblick ist, spürt was jetzt ansteht.
5.  Alternativen denken.
Ich tagträumte und malte mir aus, wie ich im Herbst mit meiner jüngst erworbenen Drehorgel die Ausstellung „Mannsbilder“ begleite, mit Liedern, die Männer zum Thema haben, zum Beispiel die Moritat von Mackie Messer  „Und der Haifisch, der hat Zähne . . .“ oder den alten Schlager „Veronika, der Lenz ist da. . .“.
Mit dieser Melodie ende ich und wünsche einen wunderschönen Lenz.
Herzlich grüßt mit Freude
Ihr Gunter König