Freitag, 1. August 2014

Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern .....



KönigsImpulse im August:
Den Kurs neu einstellen mit dem LebensWerkBuch

Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten.


 Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur
                                                                                                                                              Jean Paul
Guten Tag, liebe Leserinnen und liebe Leser,

Kontur zeigen, heißt auch, sich selbst zu zeigen. Das Jahresmotto 2014 für die Königs-Newsletter nehme ich im August dazu, mich Ihnen zu zeigen. Ich stelle das Konzept und die Wirkungsweise des jetzt erschienenen Buches vor, das ich mit meinem Freund und Kollegen Klaus Sageder zusammengestellt habe.

Das Buch richtet sich an alle Menschen, die glücklich leben wollen. Das einzige, was Sie als Leserin und Leser brauchen, ist Zeit und die Bereitschaft, sich mit sich selbst und dem eigenen Leben zu befassen.

Ein Hintergrund: Psychologische Forschungen haben gezeigt, dass Menschen, die unter den Herausforderungen unserer Zeit leiden, am sichersten wieder gesunden, wenn sie drei Komponenten in ihr Leben integrieren: Psychotherapie, Bewegung und Tagebuch schreiben. Die Untersuchung hat auch gezeigt, dass sich bewegen und den Tag schreibend reflektieren eine genauso gute Wirkung hat, wie eine Psychotherapie allein.

Mein LebensWerkBuch kann Ihnen dazu dienen, den Effekt des Tagebuch-Schreibens zu verstärken.

Wie kommt es, dass so etwas Einfaches, wie Tagebuchschreiben, so sehr wirkt?

Meine Erklärung dafür: Die hektische Geschäftigkeit unserer Zeit ist wie ein reißender Fluss. Manchmal werden wir, wie die Kieselsteine auf dem Flussbett, mitgerissen und geschliffen. Wer Tagebuch schreibt, widersetzt sich dieser gleichmachenden Getriebenheit. Er kommt innerlich zur Ruhe, hält inne, besinnt sich. Wer in sich ruht, findet leichter Verbindung zum eigenen Kern und kann dadurch viel leichter der sein, der er ist. Aus dem im Strom herumwirbelnden Kiesel kann so der sprichwörtliche Fels in der Brandung werden.

Das Tagebuchschreiben wie auch die Beschäftigung mit dem LebensWerk-Buch dient dazu, zu solch‘ einem Fels zu werden. Wer schreibt, nimmt noch einmal bewusst das Erlebte wahr und denkt darüber nach. Er reflektiert, wie wir Psychologen sagen. Beim Tagebuchschreiben gelingt es – wie in der Psychotherapie auch – die innere Wahrheit zu erkennen und sie auszudrücken. Mancher schreibt sich im Tagebuch auch Belastendes von der Seele. Viele halten Gelungenes und Glücksmomente fest. Beim späteren erneuten Lesen kann so das aktuelle Glücksgefühl erhöht werden - was vergessen war, wird beim erneuten Lesen aktiviert. Viele Gründe also, hin und wieder seine Gedanken zu notieren – es braucht ja gar nicht täglich sein.

Die Beschäftigung mit dem LebensWerkBuch vertieft die Wirkung des Tagebuchschreibens. Der Grund: Während Sie im Tagebuch Ihr Leben und Erleben lediglich darstellen und mit dem Wissen reflektieren, das Ihnen bekannt ist, bekommen Sie mit dem LebensWerkBuch (J) Anregungen, einzelne Lebensbereiche nach königlichen Anregungen auszurichten. Sie erfahren etwa, wie Sie mit einander widersprechenden inneren Stimmen besser umgehen können, um den inneren Dialog – und damit sich selbst - zu verstehen. Wer sich selbst so erkennt, wird sich leichter aufrichten und neu ausrichten. Dann erkennen Sie beispielsweise den „Nörgler“ in sich oder den „Antreiber“, aber auch die „Spielkatze“ oder den „Sonnenkönig“. Und Sie entscheiden dann, wer von den inneren Stimmen das Sagen haben soll!

Das LebensWerkBuch kann dazu beitragen, Ihren Lebenskurs ein wenig zu verändern. Segler wissen: Nur eine kleine Korrektur beim Steuerrad und das Schiff kommt an einem ganz anderen Hafen an. So gesehen, werden Tagebuchschreiben und die Beschäftigung mit dem

LebensWerkBuch Ihr Leben nachhaltig verändern. Im Buch werden zwölf Lebensbereiche beleuchtet: Von der Sinnsuche, über Selbstreflektion, von der Art, sich zu motivieren bis hin zum besseren Entscheiden.

Sie finden auch Anregungen, wie Sie Ihr Leben im eigenen Rhythmus freudvoll gestalten können. Wenn Sie sich über das Lebens-Werk-Buch informieren möchten, schauen Sie nach unter www.lebenswerkbuch.com.

Ich bin gespannt auf Ihr Feedback.

Und wenn Sie ergänzend mit mir Ihr Leben reflektieren und Ihr Steuerrad neu ausrichten möchten – Sie wissen ja, ich freue mich über ein Gespräch mit Ihnen.


Ihr Gunter König



Dienstag, 8. Juli 2014

Dem Tag Kontur geben



KönigsImpulse im Juli: Dem Tag Kontur geben


Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten.
 


Deshalb: Den Augenblick ergreife, der ist Dein
                                                                                                                                                 Unbekannt
Manche Menschen stolpern unstimmig mit sich in den Tag – schon innerlich gehetzt von dem, was ansteht, übel gelaunt von dem, was am Vortag war.



Dabei ist es doch so: Ist der erste Schritt in den Tag gelungen, ist die erste Begegnung beglückend, dann ist es viel wahrscheinlicher, dass weitere schöne Momente folgen.

Es gibt zahlreiche Rituale, den Tag gut zu beginnen. Religiöse Menschen sammeln sich und beten. Sportliche Menschen schnüren ihre Turnschuhe und laufen locker, leicht und lächelnd in den Morgen, Naturfreunde gehen in den Garten, lauschen dem Vogelgesang und freuen sich am Aufgehen der Sonne. Liebende kuscheln sich im Halbschlaf aneinander, spüren die Verbundenheit und sammeln Energie für den Tag. Nachteulen setzen sich ins Café und philosophieren beim Cappuccino über die Welt.

Sie kennen weitere Arten, gut in den Tag zu starten?



Ich möchte Ihnen heute mein Morgenritual vorstellen, das dazu dient, jedem Tag auf´s Neue Kontur zu geben. Vielleicht inspiriert es Sie, Ihr Morgenritual weiterzuentwickeln.


Wenn ich aufwache, besinne ich mich.

Ich besinne mich, indem ich zuerst meine Sinne aktiviere. Ich spüre in mich hinein. Wie warm ich bin, wie mein Herz pocht. Ich spüre den Kontakt meines Körpers mit dem, was mich umgibt. Noch bevor ich die Augen öffne, lausche ich. Jetzt im Sommer höre ich am Morgen die Amseln. An manchen Tagen freue ich mich am Regen, der ans Fenster prasselt. Manchmal rieche ich am Morgen den Duft nach frischer Seife aus dem Badezimmer, manchmal den nach Kaffee oder Toast aus der Küche.  


Bevor ich die Augen öffne, freu‘ ich mich daran, dass heute ein neuer Tag beginnt. Ich mache mir bewusst: Dieser Tag ist ein Geschenk des Lebens an mich. Er ist einmalig! Er ist neu! Er ist unbeschrieben – ich kann ihn gestalten und ihn zu meinem Tag machen.


Ich wecke meine Vorfreude darauf, die Sinne der Menschen anzusprechen, denen ich heute begegne, etwa indem ich ihnen singend die Türe öffne und sie froh gelaunt und lächelnd begrüße. Die Chance, dass mit solch‘ einer ersten Begegnung die folgenden Gespräche frei fließen, stehen meist gut. So komme ich meinem Lebenssinn näher.


So die Geister geweckt öffne ich die Augen und beginne meinen vielversprechenden Tag.


Wenn Sie sich für eine Zeitlang einen Begleiter wünschen, um Sinn zu finden und Ihre Sinne zu öffnen – Sie wissen ja, ich freu‘ mich auf ein Gespräch mit Ihnen.


Ihr Gunter König

Dienstag, 17. Juni 2014

Eure Rede aber sei: Ja, ja, nein, nein




KönigsImpulse im Juni

Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten.



                                                                                                   Lutherbibel Matthäus 5, 37

Bunt, bunt, bunt sind alle meine Farben – eine Abwandlung dieses Kinderlieds sollte im Mai Anregung sein, fröhlich Farbe zu bekennen.



Im Juni-Newsletter möchte ich die Aufmerksamkeit auf die Kontur in Gesprächen lenken, auch in schwierigen Gesprächen.

Manche Menschen halten es für profiliert, wenn es ihnen gelingt, in Gesprächen Oberwasser zu behalten, wenn sie ihren Standpunkt unmissverständlich vertreten. Wenn sie die Argumente der anderen wegwischen, in schneller Rede den anderen überrollen und mit Wissen regelrecht erschlagen. Oder indem sie den Gesprächspartner – der wohl eher als Gegner angesehen wird – durch unnachgiebiges Befragen verunsichern und in Frage stellen.



Diese Profilierung ist nicht der Königsweg.

Die hier empfohlene Form eignet sich für Menschen, die in gegenseitigem Respekt Lösungen erarbeiten wollen und die mutig genug sind, mit offen erklärten Gefühlen und Wünschen in die Auseinandersetzung zu gehen.



Der erste Schritt:

Bevor es ins Gespräch geht, mache ich mir meine Einstellung im Fühlen und Denken dem Gesprächspartner gegenüber bewusst. Und ich korrigiere sie gegebenenfalls: Ich unterstelle dem anderen eine positive Absicht bei dem was er tut, bei dem, was er getan hat.


Folgender Ablauf hat sich bewährt:



Ich nehme wahr…. (Ich benenne, was ich beobachtet habe: etwa dass Mitarbeiterin xy derzeit viele Fehler macht; dass Kollege Hinz mich blöd anschaut).



Darüber denke ich…. (Ich sage Mitarbeiterin xy, dass ich das nicht verstehe, denn in den Monaten zuvor war die Arbeit okay; ich sage Hinz, dass mich das stört).


Ich fühle dabei. . .  (Ich sage xy, dass ich besorgt bin; ich sage Hinz, dass ich mich kontrolliert fühle).

Ich wünsche mir… (Ich benennte konkret meine Wünsche: fehlerfreie Arbeit; kollegial-freundschaftlicher Umgang).


Was meinen Sie dazu?

Ganz wichtig ist jetzt:
Warten und dem anderen Zeit geben, sich zu sammeln und die eigene Position zu benennen oder den Hintergrund zu erklären.
Der Vorteil dieses Gesprächsablaufs:
Schon bevor ich ins Gespräch gehe, bin ich mir über mein Denken und Fühlen, über meine Wünsche und Ziele im Klaren. Beste Voraussetzung, dass mich auch der andere verstehen wird.
Und: Wenn ich mir bewusst bin, was mich warum stört, kann ich Abstand zu meinen Gefühlen einnehmen, kann ich mein Handeln steuern. Dann bin ich nicht mehr Spielball meines Unmuts.

So vermeide ich, dass das Gespräch  in gegenseitige Vorhaltungen mündet oder der andere abweisend reagiert. Denn passiert dies, kommen die  Gesprächspartner gar nicht mehr zum vierten Punkt (Ich wünsche mir…), dann haben sie sich bereits verbarrikadiert.
Ein Tipp:  Vermeiden Sie Worte wie „immer“,  „nie“, „typisch“, „immer noch nicht“, Worte und Redewendungen, die dem anderen unterstellen, dass er nicht in der Lage ist, die Arbeit gut und rechtzeitig fertig zu machen.
Ich wünsche Ihnen Gelingen für die nächsten Gespräche.

Ihr Gunter König