Donnerstag, 26. März 2015

Als Kind ist jeder ein Künstler!




KönigsImpulse im April 2015

Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten.

Als Kind ist jeder ein Künstler.
Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.
                                                                                       P. Picasso
 
Fasten Sie auch? Auf was verzichten Sie? Auf Süßes, auf Alkohol, auf böse Worte, aufs Internet-Surfen? Oder nutzen Sie die Fastenzeit dazu, sich gute neue Gewohnheiten anzutrainieren? Täglich mehr Sport, Lächeln – einfach auch nur für sich selbst, Gesprächspartner mit Komplimenten überraschen?
Mir scheint fast: Es ist Mode, zu fasten. So in aller Munde, dass ich fast davon absehen möchte, auch mitzumachen. Und doch: Fasten ist eine bewährte Technik, um Ballast abzuwerfen und um sich zu reinigen. Mit der leichtfüßigen Nüchternheit, die sich mit dem Verzicht aufs Essen einstellt, wächst die Freiheit, sich auf das Wesentliche zu besinnen, aus der inneren Klarheit die Kraft zu bekommen, die anstehenden Schritte zu gehen.
Ich möchte Sie deshalb einladen, die Kar- und auch die Osterwoche dazu zu nutzen, ein Muss-ter-Fasten einzulegen.
Sie wollen wissen, was „Muss-ter-Fasten“ ist? Nun Anleitungen, wie Sie mustergültig Fasten, werden Sie von mir nicht bekommen! Es liegt an Ihnen, so frei zu sein, sich für die eine oder andere Form zu entscheiden.
Was wirkt beim Fasten? Wer fastet, erkennt leicht seine Gewohnheiten und hat durch den frei werdenden Raum die Chance, seine besonderenVerhaltensmuster zu erkennen. Einmal erkannt können sie überprüft werden: Stehen Einstellungen hinter meinem Verhalten, die noch zu mir passen oder verrate ich mit meinem Verhalten die Werte, die mir wichtig sind? Erreiche ich mit meinen Verhaltensmustern die Ziele, die ich anstrebe?
Fasten hilft, sich bewusst zu werden. Die wichtigste Königs-Empfehlung lautet: Reduzieren Sie Ihr Tempo. Planen Sie Pausen. So haben Sie Zeit, die inneren Muster zu reflektieren und können gegebenenfalls Ihren Kompass und das Steuerrad neu ausrichten.
Für das „Muss-ter-Fasten“ kommt ein Aspekt hinzu: Halten Sie jedes Mal inne, wenn Sie „muss“ sagen möchten.
Überlegen Sie: Ist das „muss“ wirklich nötig, sinnvoll, angemessen?
Spüren Sie dem Unterschied bei den folgenden Formulierungen nach:
„Das muss ich jetzt gleich erledigen.“
„Ich entscheide mich dafür, das jetzt gleich und mit Freude anzugehen.“
Bemerken Sie’s?
Wer „muss“ sagt, gibt sich eine Zwangsanweisung, schnürt sich ein enges Korsett. Die Folgen sind verspannte Nacken und schmallippige Gespräche. Die Arbeit trägt oft die Tönung des Herstellungsprozesses – sie erkennen, ob etwas mit Hingabe oder unter Druck entstanden ist.
Vor vielen Jahren hatte ich auch eine Art „Muss-ter-Fasten“ praktiziert. Einen Stein hatte ich zum Muss-Stein erklärt und ihn mit mir getragen; drei Wochen in der Hosentasche. Später habe ich ihn während meiner Gespräche als Handschmeichler spielerisch gewendet. Daraufhin erzählten mir viele Leute ihre Stein-Geschichten. Wir kamen ins Gespräch über Pflichten, das Müssen oder über das Funktionieren. Und welche Bedeutung Freiheit hat.
Ich kam in dieser Zeit vom Muss zur Muße.
Ich wünsche Ihnen fröhliche Ostertage mit Stunden der Muße. Legen Sie Schuld, wie auch das Zwangskorsett ab und räumen Sie sich wohlwollend Zeit für Ihr gutes Leben ein.
Wenn Sie mir und anderen von Ihren muss-ter-gültigen Fastenerlebnissen erzählen möchten: Schreiben Sie über Ihre Erfahrungen auf dem Königsblogg (http://gunter-koenig.blogspot.de/)
Wenn Sie darüber hinaus mit mir Ihre inneren und äußeren Muster beleuchten möchten: Sie wissen ja, ich freue mich auf ein Gespräch mit Ihnen.
Herzlich grüßt mit Freude
Ihr Gunter König


Donnerstag, 12. März 2015

In diesem Leben können wir keine GROSSEN Dinge tun.



KönigsImpulse im März 2015

Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten.




In diesem Leben können wir keine GROSSEN Dinge tun.

Wir können nur kleine Dinge mit großer Liebe tun.

                                                                    Mutter Teresa

 
Auf dem Bahnhof, Umsteigen, 37 Minuten Aufenthalt, sehe Ich im Vorübergehen das Wirtschaftsmagazin Brand eins mit der Titelzeile „Bleib dir treu!“


Ich halte inne, werde ruhig, spüre kleine Freude: Das ist der Ausgangssatz für heute.


Denn wenn ich mir treu bleiben will, dann liegt auf der Hand zu fragen „Wer bin ich?“ Nur wenn ich weiß, wer ich bin, kann ich mir treu sein! Natürlich stolpere ich über den Satz von Ödön von Horváth.

„Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu“. Wie lautet also meine innere Melodie der ich treu bleiben könnte.


Ich setze mich in den Warteraum und mache folgende Übung, die ich Ihnen auch gleich empfehle:


Sitzen Sie einen Augenblick still und schließen Sie die Augen. Atmen Sie aus, und wieder ein … spüren Sie wie sich ihre Brust hebt und senkt … Wie die Luft an Ihren Nasenwänden vorbeistreicht … eher kühl beim 


Einatmen, eher warm beim Ausatmen. Achten Sie dabei auf Ihren Körper … Fragen Sie Ihren Körper, was er Ihnen sagen will.

Hören oder spüren Sie die Resonanz. Am besten schreiben Sie die Antworten, die Sie vernehmen auf und lesen Sie sie sich laut vor.

So kommen Sie in den Dialog mit sich. Spüren, fühlen,... .


Seien Sie geduldig mit sich, vielleicht brauchen Sie zwei drei Anläufe. Auch hier gilt wieder „Dranbleiben!“. Dann werden Sie Ihre innere Stimme hören oder sehen wie einen Traum.


Ein Weitergehen könnte die Frage sein, die gern im Getriebe des Alltags untergeht: Wofür bin ich im Leben da? 



Herzlich grüßt mit Freude

Ihr Gunter König