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Montag, 14. Januar 2019

Mit Tamtam und Firlefanz, mit Lufti-Küssen und Tausendsassas ins neue Jahr

KönigsImpulse

 Januar 2019


Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die
KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten.

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Mit Tamtam und Firlefanz, mit Lufti-Küssen und
Tausendsassas ins neue Jahr

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Liebe Leserin, lieber Leser,

in der Zeit zwischen den Jahren habe ich mich entschieden:
Künftig werde ich die KönigsImpulse in Du-Form schreiben ☺. 
Auch wenn ich nicht mit allen Lesern per Du bin – diese freundschaftliche Anrede
ist für mich stimmig.

Denn stets plaudere ich auch aus meinem privaten Erleben. Und wenn die
Empfehlungen, Gedanken auf der vertrauten Du-Ebene formuliert werden,
sind sie eingängiger. 

Noch klingt das Geläut der Glocken in mir -geschrieben am Jahresanfang-.
Das Ohh und Aaahh über die funkensprühenden Raketen. Das Lachen und 
das Lächeln beim Zuprosten zum neuen Jahr. Die Umarmungen, die
Glückwünsche.

Ein neuer Morgen, ein neuer Tag, ein neues Jahr wartet auf uns.
Leben wir es.
Gestalten wir es.
Füllen wir es mit Sinn und mit Freude! 
Willkommen in 2019 – dieses Jahr wird ganz wundervoll.

Dieses Jahr 2019, wie angekündigt, habe ich mich der Freude verschrieben.
Die erste Anregung:
           Tue einfach – neben Deinen Pflichten – jeden Tag Dinge, die Dich
           glücklich und zufrieden machen. 

Wie anstellen?
Das geht manchen so, vor allem Menschen, die sich so auf die Erfüllung
ihrer Aufgaben konzentrieren, dass sie das Leichte und Schöne, das 
Erfüllende und Freudige vergessen. 

Deshalb komme ich heute mit einem Wunsch, einer Bitte: 
          Schreibe Deine Definition von Freude auf, 
          dazu noch, was Dich glücklich macht.

Bitte sende mir diese Gedanken zu, und im März-Newsletter und auf meiner 
Homepage will ich die schönsten Anregungen, Definitionen veröffentlichen
und so andere zum Lächeln, zum Freuen bringen.
         (Eben höre ich meinen inneren Kritiker, den mürrischen Mäkler,
         schimpfen: „Dieser Wunsch ist Pipifax!“, trotzdem bitte ich darum!)

         Was passiert innerlich, wenn Du aufschreibst, was Dich freut?
         Bestimmt geht es Dir wie mir, bald sitzt Du lächelnd da ☺, 
         freust Dich versonnen.

Ganz anders wäre es, wenn Du Dir eine Liste von Ängsten machen
würdest, von Deinen Problemen. Die Konzentration auf das Schöne, das 
Leichte, das Gute und auch auf Firlefanz und Tamtam, auf Schuschu und
Chichi stimmen heiter. Oder wie es die Yogis sagen: Die Energie folgt den
Gedanken.

Freude ist ein Gefühl, das uns das ganze Leben begleitet, von der Wiege
bis zum letzten Weg. Freude verbindet. Freude macht das Leben 
lebenswert.

Und:
          Freude gibt lebensnotwendige Entscheidungshilfen: Das, was 
          mich freut, ist gut. Deshalb freuen wir uns auch bei
          lebenswichtigen Vorgängen. Beim Lieben, beim Essen, beim 
          Ausruhen, beim Spielen, beim Lernen, beim Erforschen,
          beim Sport, bei der Muse.

          Es liegt an Dir, Dir die Freude zurück zu holen oder ihr mehr
          Raum in Deinem Leben zu geben.

Der Extra-Tipp von Gunter König:

Nimm Dir jeden Tag einige Minuten Zeit, Dich zu fragen, was Dir heute
Freude machen könnte. Notiere diese Dinge auf Deiner Liste, in Deinem 
Kalender, in Deinem Tagebuch. Freu Dich darauf, und mach’s einfach. 
Locke so das Glück in Dein Leben.

Ich wünsche Euch viel Freude beim Tun und freue mich Eure Erklärungen
der Freude zu lesen. 
Und wenn du mit jemandem darüber reden möchtest, wie Du mehr Freude
in Dein Leben bringen kannst: Du weißt ja, ich freue mich stets auf ein
Gespräch mit Dir.

Herzlich grüßt mit Freude

Dein Gunter König 

Gunter König, Dipl. Psychologe
KönigsCoaching mit S.A.L.Z.
Klosterstraße 11, 74523 Schwäbisch Hall
Tel.: 07 91 - 85 70 00 | Fax: 07 91 - 85 70 02

Dienstag, 5. Juli 2016

Ich bin in Balance!


KönigsImpulse
Juli 2016



Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten.

Ich bin in Balance!
    Kummer blickt zurück, Sorge blickt umher, Zuversicht schaut nach vorn. 
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Dieser Tage hat mir Sybille (37) eine Anfrage gestellt. Die Bauingenieurin arbeitet als Projektleiterin in einem Statikbüro. Ihr Thema: der Zweifel.


Anliegen:
Lieber Herr König,
Ich langweile mich mit meiner Arbeit und möchte was anderes tun. Ich bin sowohl offen dafür, innerhalb der Branche etwas anderes zu machen. Ich kann mir aber auch vorstellen, etwas ganz Neues zu beginnen – Hauptsache, das Team stimmt und die Aufgaben sind spannend. So weit bin ich mit mir einig.  Aber ich komme nicht zu Potte. Immer wenn ich eine  passende Ausschreibung gefunden hab, zweifle ich an mir. Dann  denke ich, „Das schaffe ich nie.“  Woher kommt das unschlüssige Verharren, denn eigentlich weiß ich ja, wie ich vorgehen müsste? Was mache ich falsch?
 
König sagt:

Liebe Sybille,
die Energie folgt den Gedanken. Wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit dem Zweifeln schenken, werden diese wachsen. Selbstverständlich können Sie Ihre Zeit zudem dafür einsetzen, zu ergründen, woher das Zaudern kommt.  Sie können sich monatelang, ja sogar das ganze Leben lang Gedanken darüber machen, was Sie falsch machen, falsch gemacht haben. Welche Weichen wann falsch gestellt worden sind. Oder wem Sie die Schuld dafür geben möchten. Nach einer solchen Analyse werden Sie vieles über sich und das Leben wissen und einiges erzählen können.
Sie verstehen, worauf ich hinaus möchte? Sie wissen genau, was Sie wollen. Sie haben Ihre Entscheidung getroffen. Weil Sie allerdings Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Zweifel lenken, nicht auf Ihre Kompetenzen und die Aktivierung, lähmen, sabotieren Sie sich. Daran kann man verzweifeln, in der Tat. Jedoch bitte ich Sie: Bleiben Sie zuversichtlich. Bedenken Sie: Zweifeln ist etwas sehr Verbreitetes, Vertrautes, das kennt, sagen wir mal, fast jeder Dritte. Sagen Sie dem Zweifel fröhlich „Guten Tag“ und lassen Sie ihn weiterziehen.
Wenn Sie sehr an Ihren Zweifeln hängen, empfehle ich Ihnen folgendes:  Lernen Sie Ihr Inneres Team kennen.
Ihr Inneres Team sind die inneren Stimmen, das vielstimmige Gefühls-Kuddelmuddel, das unsere Entscheidungen, unser Tun in Unruhe bringt.
Lassen Sie die einzelnen Stimmen auftreten, hören Sie sich diese  an. 
Stellen Sie sich Ihr Innerstes als Bühne vor. Bitten Sie zunächst die Teilnehmer der Abteilung Zweifel aufzutreten. Geben Sie den zweifelnden Gedanken eine Gestalt. Stellen Sie beispielsweise den Gedanken "Das schaff ich nie" als Kind mit hängenden Schultern auf die Bühne. Geben Sie der Figur einen Namen, etwa Nelly "die Verzagte". Nehmen Sie den nächsten Gedanken, etwa "Du bist doch verrückt, einen guten Job aufzugeben, ohne zu weissen, was Dich andernorts erwartet". Geben Sie auch diesem eine Gestalt (etwas die Figur eines Lehrers) und benennen Sie ihn. vielleicht "Maxi-Mahni". Rufen Sie alle Ihre Zweifel auf die Bühne, den Hüter ebenso wie den Widersacher.

Als zweiten Schritt erweitern Sie die BÜhne, Machen Sie Platz, um Ihre Protagonisten der Abteilung "Zuversicht" und "Aktivierung" auftreten zu lassen, Etwa die Vorfreude und die Neugierde auf neue Aufgaben, auf ein neues Team. Formulieren Sießs geben Sie den Gedanken Gestalt. Etwa mit "Sexihexi", die meint "Das wäre ja gelacht!"  Oder bitten Sie den, Felix "Glückspilz" auf die Bühne, der strahlt: "Ich habe immer Glück". Lassen Sie zusätzlich Ihre Erfahrungen auftreten. Benennen Sie, was Sie schon alles gleistet haben, worin Sie gut sind. Schauen Sie sich das Schauspiel an. Führen Sie Regie, vergeben Sie Haupt- und Nebenrollen, besetzen Sie gegebenenfalls die Hauptrollen neu.
Erweitern Sie das Ensemble und rufen Sie die Macherin "Action Powerlady" auf die Bühne, statten Sie diese mit  all den Fähigkeiten aus, die sie braucht, um die Aufgaben anzupacken.
Der dritte Schritt: Machen Sie sich eine Liste, und entscheiden Sie, bis wann was wie zu tun ist. 

Der Extra-Tipp von Gunter König:

Ein Tipp zur Unterhaltung und zum Sinnieren: Schauen Sie auf Youtube Videos in der Rubrik Steintürme oder Steintürmchen an. Nicht nur Bauingenieure werden sich daran freuen, wie ein Bauwerk steht, wenn erst einmal die innere Balance erreicht ist

Liebe Leserinnen und liebe Leser,
meine herzliche Bitte an Sie: Schreiben Sie mir, erzählen Sie mir von
Ihren Konstellationen. Gerne auch ausführlich – ich merke, ich kann dann aus dem Vollen schöpfen, wenn ich eine konkrete Situation vor Augen habe.

Ich wünsche gutes Gelingen im Umgang mit Zweifeln und beim Fokussieren von Zuversicht. Wenn ich einen Beitrag dazu leisten darf - Sie wissen ja: Ich freu mich auf ein Gespräch.

Herzlich grüßt mit Freude

 
Ihr Gunter König