Donnerstag, 23. Juli 2020

"Leben ist wählen!"

KönigsImpulse

Juli/August 2020

 

Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten.
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 "Leben ist wählen!"
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Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wie Du weißt, bin ich überzeugt: Ich habe die Freiheit, zu wählen.
Dazu passt, was dieser Tage ein Kunde meinte:
„Das Leben ist wie eine Busfahrt. Menschen entscheiden, ob sie ein- oder aussteigen.
Es gibt Menschen, die verweilen kürzer, manche länger. Das können Arbeitskollegen, Freunde und Familienmitglieder sein.“ 

Ich warf ein: „Entscheidend ist jedoch die Frage, wer am Lenkrad sitzt.
Wer steuert den Bus?“ 

Übertragen auf das Leben bedeutet das: Wer bestimmt Deinen Arbeitstag?
Wer gestaltet Deine Freizeit? Wer entscheidet über Deinen Tagesablauf?
Dein Chef? Deine Kollegin? Deine Frau? Oder Du?

Wie triffst Du Entscheidungen?
Wann hörst Du auf Deine Gefühle? Wie lenkst Du Deine Gedanken? 
Wie entscheidest Du, was Du fühlst? 

Wähle jetzt im Sommer heitere Zuversicht! Man weiß ja nicht was kommt.
Du wählst!
Also entscheide und übernimm die Verantwortung für Dein Leben! 

Der Extra-Tipp von Gunter König:

Jetzt ist Sommer! Urlaubszeit, Tage zum Genießen.
Beschließe, dass es Dir gut geht!
Denke bei allen Begegnungen an das Gute – in Dir und im Anderen.

Ich freue mich über Resonanz!
Und grüße herzlich und mit Freude
Gunter

Montag, 22. Juni 2020

Die neue Wirklichkeit?!

KönigsImpulse

Juni 2020

Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten. 
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 Die neue Wirklichkeit?!

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Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Freunde,

erinnerst Du Dich noch an die ersten Newsletter in diesem Jahr?
An das Motto? - Freiheit! 

 
Weißt Du noch, wie ich gezaudert habe, wie ich mit diesem Thema meine liebe Not
bekam, weil Freiheit eine so große Sache ist? Wie ich schließlich beschloss, mich
der Freiheit in kleinen Schritten und in Teilaspekten zu nähern?

Unsere Freiheit war bei uns ab Mitte März eingeschränkt. Die täglich steigenden
Infektions- und Todeszahlen ließen viele Menschen erstarren, Angst und auch
Einsicht machten folgsam: Abstand, Hände waschen, keine Umarmungen, Kontakt 
nur über das Telefon oder Video. 

Ich sitze da und frage mich: „Was gilt? Was ist noch gültig?“
 
Was ändert sich? Wie nennt sich die Situation, in der wir sind? 
Welchen Rahmen gebe ich dem Augenblick? 
Was beschreibt den Augenblick angemessen?  
Was werde ich lassen?  
Wie betrachte ich den Anderen? 
Sehe ich nur Ausschnitte? 
Was ist gerade los? 

Was entscheiden wir noch selber? Sehr vieles, was wir gewohnt sind, ist uns lästig. 

Dennoch tun wir es lieber als Ungewohntes, denn das wäre lästiger. Ich bin auf der
Suche, die passende Folie auf meine/unsere Situation zu legen. Für diese Situation
gibt es noch keine. 

In Restaurant, im Cafe, selbst im Museum wird man an seinen Platz gewiesen.
Selbst zu entscheiden, wo man sitzt, das war gestern! Nun ja, Lebensfreude auf Spartanisch. An diesem Punkt erinnere ich mich gerne zurück an schöne Tage und
an eine schöne Tasse Tee. Gerne lade ich Dich dazu ein, eine Tasse Tee zum
Thema Lebensfreude bei mir zu trinken: 

 
Ungewißheit ist unsere neue Gewißheit. Schaue das Ungewisse an, das in Deinem
Leben ist – ob es nun Ungewissheiten und  Ängste wegen Krankheit sind oder ob
es andere offene oder ungelöste Konstellationen sind. Begrüße freundlich die
Ungewissheit. Nicke ihr aufmunternd zu und schaue sie lächelnd an. Die Freiheit
ist immer da, in verschiedensten Facetten. Es liegt in Dir, sie zu erkennen, zu
ergreifen und zu leben. 

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich Gedanken darüber zu machen, welche
Freiheiten Du liebst, welche für Dich unverzichtbar sind. Denn: Das Virus wird noch
lange mit uns leben – also ist es Zeit, nachzudenken, wie wir, wie Du damit leben
willst. 

Der Extra-Tipp von Gunter König: 

Deshalb nochmals die Fragen:
Welche Freiheiten sind für Dich unverzichtbar? 
Wie kannst Du sie umsetzen? Wie kannst Du Dich oder Dein Leben so
einrichten, dass Du Dir diese Freiheit nehmen kannst?
Ich freue mich auf Deine Rückmeldung. Schreib mir einfach und lass 
mich wissen, wie Du Deine Freiheit lebst.

An dieser Stelle möchte ich mit Vergnügen hinweisen auf das nächste

INSZENARIO®-Seminar „Partnerschaft erfolgreich mit Freude gestalten!“
am 24. Oktober 2020.

Herzlich grüßt mit Freude

Dein Gunter König
 
 

Donnerstag, 7. Mai 2020

"Das Leben wird bestimmt von zwei Dingen: Geburt und Tod. Und die Zwischenzeit sollte man nutzen".

KönigsImpulse

Mai 2020


Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten. 
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 " Das Leben wird bestimmt von zwei Dingen:
Geburt und Tod.
Und die Zwischenzeit sollte man nutzen". Didi Hallervorden 
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Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

Die Kontaktbegrenzungen durch Corona in den vergangenen Wochen warfen
viele Menschen zurück auf sich selbst. Mancher fühlt sich gar, als sei er im
Gefängnis und könne nichts tun. Die Aussicht: 1,5 bis zwei Jahre werde
der Ausnahmezustand dauern, so Experten. 

Der Vorzug der Ungewissheit ist: Die Zeit verlangsamt sich. Der Puls
der Gesellschaft ist ruhiger. „Die ganze Hektik, in der ich mich gefühlt hatte, ist 
weg“, sagte dieser Tage eine Klientin zu mir und erklärte: „Jetzt habe ich
plötzlich Zeit, wenn die Kinder kommen, fürs Puzzeln, für die Hängematte. Und
ich denke mir: Wann, wenn nicht jetzt?“ Dazu fiel mir Virginia Satir ein, die 
amerikanische Familientherapeutin, die mich am stärksten beeinflußt und
begeistert hat. Von ihr habe ich viel gelernt. Ihr Anliegen war es, Menschen
die Möglichkeiten aufzuzeigen ihr Grundpotential zu nutzen und Wachstum und
Frieden zu fördern. Ihre Grundhaltung drückte sie in den fünf Freiheiten aus.

  • Die Freiheit - zu sehen und zu hören, was im Moment wirklich da ist, anstatt das was sein sollte, gewesen ist oder erst sein wird. 
  • Die Freiheit - das auszusprechen, was ich wirklich fühle und denke, und nicht das, was von mir erwartet wird. 
  • Die Freiheit - zu fühlen, was ich fühle,  und nicht das, was fühlen sollte.
  • Die Freiheit - um das zu bitten, was ich brauche, anstatt immer erst auf Erlaubnis zu warten.
  • Die Freiheit - in eigener Verantwortung Risiken einzugehen, anstatt immer nur auf Nummer sicher zu gehen und nichts Neues zu wagen.
Sie war überzeugt:

"Ein Ereignis bestimmt nicht allein, wie ich darauf reagiere. Jeder
kann Wahlmöglichkeiten des Reagierens lernen, die ein Ereignis
beeinflussen und lenken können. Das heißt, dass der Umgang mit 
einem Ereignis ausschlaggebend ist und nicht das Ereignis an sich." 

Ist es nicht befreiend, sich bewusst zu machen, dass ich die Freiheit habe, zu

wählen, was ich denke. Und wir haben immer Möglichkeiten. Fast nichts ist 
alternativlos. 😊  

Der Extra-Tipp von Gunter König:

Halte inne: Was sind Deine Möglichkeiten um Freiheit wahr zu nehmen?
Ich freue mich über Resonanz! Du weißt ja, ich freue mich auf gute Gespräche.
Und grüße herzlich mit Freude

Gunter König  

Donnerstag, 26. März 2020

Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.

KönigsImpulse

April 2020 

 

Eine Handreichung für Führende und Menschen, die sich entfalten wollen. Die KönigsImpulse dienen der Inspiration, dem Dranbleiben und Innehalten. 
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  Es sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten. 

   Gotthold Ephraim Lessing (Nathan der Weise IV,4)
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Liebe Freunde,
Manchmal atme ich tief durch, wenn ich an das Thema denke, das ich mir
für dieses Jahr ausgesucht habe.
(Oder hat mich dieses Thema aufgesucht?)
Es ist so groß! Freiheit. Ich bin neugierig darauf zu entdecken, wohin mich
das Thema führen wird.
Nun, in einem Jahr werde ich wohl klüger sein.  
Den Weg in die Freiheit will ich begrenzt und mit Einschränkung gehen -
auch wenn sich das paradox anhört. Aber mir scheint, dieses Paradoxon
gehört zur Freiheit dazu. Mein Entschluss:
Ich möchte mich mit der Freiheit im Denken, Fühlen und Handeln befassen.

Freiheit ist ein aktuelles Thema, das fällt uns in diesen Wochen häufig auf.
Viele politische Themen sind mit Freiheit oder Unfreiheit verbunden
– ob Corona-Virus, Flüchtlingselend oder Klimawandel. Das ist auch so, 
wenn ich an die Themen denke, die meine Klienten beschäftigen:
Fremdgehen in einer Partnerschaft, Diebstahl einer kostbaren Uhr,
Missachtung einer Person oder Kränkungen. Das sind allesamt Themen,
die mit Freiheit und Grenzen, beziehungsweise mit Grenzverletzungen
zu tun haben.

Die Grenzverletzung ist ein Tabu. Interessanterweise, das sei am Rande bemerkt,
kommt es mir vor, als führe die „Political Correctness“ immer mehr zu Tabus… 
Manches darf nicht mehr gedacht, oder gesagt werden.
Führt Wertschätzung zu Unfreiheit? – Sicher nicht. Aber sie begrenzt. 

Tabus haben ihre Berechtigung. Sie sind in Regeln gefasste Werte.
Wer diese überschreitet, den plagen Gewissensbisse.

Heute möchte ich Dich dazu einladen, über Tabus und Gewissensbisse
nachzudenken. Und Dir so bewusst zu machen, welche Werte Dir wichtig sind.
Und zu überlegen, ob manche Tabus noch stimmig sind. 
Oder auch zu beleuchten: Wie gewissenhaft bist Du? Sind Gewissensbisse wie
lästige Mückenstiche oder neigst Du bei Gewissenbissen dazu, Dich zu quälen?

Deshalb heute meine Anregung an Dich: 
  •  Was ist in Deinem Leben tabu?
  •  Was verbietest Du Dir?
  •  Was verbietest Du anderen?
  •  Wie gehst Du damit um, wenn Du jemandes Grenzen verletzt hast?
  •  Wie fühlst und handelst Du, wenn jemand anderes Deine Grenzen überschreitet? 

Der Extra-Tipp von Gunter König:

Nimm wahr, wie Du denkst, fühlst und reagierst. Wäge ab. 
Wie würdest Du handeln, wenn Du völlig frei wärst?
Wie würdest Du handeln, wenn Du Dich selbst bedingungslos liebst? 

Wie anfangs zitiert: Lessing meint, es sei nicht jeder frei, der seiner Ketten
spottet. Jedoch: Manche Ketten tragen sich leichter, wenn sie mit Humor 
getragen und betrachtet werden.
Ich bin gespannt auf Deine Gedanken. Lass mich daran teilhaben. Und wenn es 
Dich danach drängt, das, was Dir durch den Kopf geht, mit jemandem
zu besprechen:  Du weißt ja: Ich freue mich auf ein Gespräch.

Herzlich grüßt mit Freude
Dein Gunter König

Gerne auch online oder im Videokontakt.